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Bunker

Eschquelle-Bunker Nr. 20 („Vocca“)

Der Etschquelle-Bunker Nr. 20 wurde im Quellbereich der Etsch (zweitlängster und wichtigster Fluss Italiens) errichtet und in den Fels gegraben

Eschquelle-Bunker Nr. 20 („Vocca“)

Eschquelle-Bunker Nr. 20 („Vocca“)

Die Bauarbeiten begannen im Jahr 1939, wurden aber im Jahr 1942 eingestellt und erst wieder in den 50iger Jahren wiederaufgenommen, als beschlossen wurde, bestimmte Verteidigungsanlagen wieder in Betrieb zu nehmen und mit ortsfesten Geschützen (Kanonen) und beweglichen Waffen (Maschinengewehre) sowie technischen Einrichtungen in den Schießkammern auszustatten. Die Bunkeranlage wurde auch mit den für die Truppen nötigen Einrichtungsgegenständen (Feldbetten-Tische-Wasser usw.) ausgestattet und war bis 1992 operativ. Im Inneren des Bunkers befinden sich bergseitig eine Quellstube der Etsch
und dürfte geographisch gesehen, die richtige Etschquelle (weil bergseitig gelegen) sein. Die Gemeinde und der örtliche Tourismusverein haben – wegen der militärischen Bautätigkeit und des Sperrgebietes (Stacheldraht) ein tiefer gelegenes Rinnsal „offiziell“ zur Etschquelle erklärt und mit Wasserentnahmerohren, Spazierwegen und Sitzmöglichkeiten erschlossen.
Erst mit der Entmilitarisierung der Bunkeranlagen und deren Übergang in das Vermögensgut der Autonomen Provinz Bozen wurde die Quellstube im Inneren des Bunkers entdeckt.

Nutzungskonzept Bunker Nr. 20 – Etschquelle
Die Bunkeranlage Nr. 20 wurde von der Südtiroler Landesregierung als erhaltenswert eingestuft und sollte kulturell, didaktisch und touristisch genutzt werden.
Ausstellung Etschquelle im Bunker
Etschquelle-Bunker Nr. 20 („Vocca“) - Panzersperre Plamort
historische Grenzbefestigung am Reschenpass im Rahmen
der sog. Verteidigungslinie „Vallo Alpino Litto